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Ethno Band
Ein Spaziergang durch Havanna
Heinz Cobbers vom Heimat- und Verkehrsverein für Aldekerk und Umgebung freute sich. dass trotz des schönen Wetters die Heimatstube gut gefüllt war. Ursprünglich sollte die Ethno-Band vierköpfig auftreten. Da jedoch StephanieTroscheit erkrankt war, wurde sie durch zwei Herren aus Kevelaer, Julius Nartey und Reinhard Conen, beide an den Perkussions-Instrumenten, ersetzt.
In Anspielung auf Jules Verne „In 80 Tagen um die Wel“; lud Cobbers zu Musik von Südamerika über Afrika bis Europa ein, komprimiert auf zwei Stunden. Das neu zusammengestellte Ensemble begann mit dem kubanischen Titel „Chan Chan“, das von einer Promenade in Havanna erzählt. Melancholisch wurde es mit der Klezmer-Musik „Dann Dana“. Der Siegertitel des San-Remo-Festivals 1958 hieß „Volare“ und ließ die Zuschauerfüße mitwippen. „Damit meine Mutter weiß, dass sich der Französisch - Nachhilfeunterricht gelohnt hat, muss ich immer das hier singen“. meinte Elmar Wiesenmüller, der mit viel Witz und Humor durch das Programm führte. Und er bereute nichts „Non, je ne regrette rien“.
Exotisch wurde es mit einem algerischen Stück, das für das dortige Volk so etwas wie „Das rote Pferd“ bei uns ist.
„Teilzeit-Vossumerin“ und Freundin von Wiesenmüller Felicité Reinhardt aus Düsseldorf sang Lili Marleen und begeisterte auch im zweiten Teil mit „Pata Pata“. „Bei uns besser bekannt als „Es gibt nur ein’ Rudi Völler“ sang die Ethno-Band mit Tom Dudda am Bass und Cello das allseits bekannte “Guantanamera“. „Im Ruhrgebiet sorgt es für Lacher“ und tatsächlich erinnerte das Publikum sich bei „Geef Mijn Maar Amsterdam“ an die vergangene Karnevalszeit. Trotz Erkältung zog Thomas Zivkovic aus Kroatien (Piano, Akkordeon) „Kalinka“ durch, und das Publikum dankte mit viel Applaus.
(Quelle: RP)
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