• 2017 Plakat
  • 2015 1024x683
  • 1980 1024x683
  • 1986 1024x683
  • 1988 1024x683
  • 1995 1024x683
  • 2001 1024x683
  • 2003 1024x683
  • 2005 1024x683
  • 2007 1024x683
  • 2017 - „Broiwosch Delüx“
  • 2015 - „Eene ächte Käel“ von Karl Schmalbach
    v. l.: Heike Worrall, Hermann-Josef Dammertz, Walter Stevens, Karl-Josef Leurs, Claudia Kamps
  • 1980 - „Teies Klompemakers sin Fortün“ von Eduard Poell
    v. l. sitzend: Matthias Dammertz, Billa Huybers, Jakob Croonenbroeck, Gertrud Egger; stehend v. l.: Wilhelm Sommer, Manfred Gerlings, Kurt Cardinal, Thea Mündelein, Josef Omsels, Jakob Kempkens, Regine Mündelein, Walter Stevens, Gerta Solty, Alf Scholten, Paul Cladders und Hans Dicks.
  • 1986 - „Die Pelzjack“ von Gerta Solty nach Gerhard Hauptmanns „Biberpelz“
    v. l.: Michael Huybers, Billa Huybers, Alf Scholten, Jürgen Kaeten, Walter Stevens
  • 1988 - „König Hendrik IV.“ von Karl Schmalbach
    v. l.: Billa Huybers, Hans Bloemers, Matthias Dammertz, Willi Baumanns
  • 1995 - „Dat gruete Los gewonne“ von Eduard Poell
    v.l.: Jürgen Kaeten, Manfred Körfer, Andreas Koelen, Matthias Dammertz, Ralf Bloemers, Hans Bloemers, Josef Omsels, Herbert Willmen, Billa Huybers, Anneliese Mölders, Heike Groeger
  • 2001 - „Dä schärpen Hahn“ von Karl Schmalbach
    Die Darsteller, eingerahmt vom Regisseur Manfred Körfer und der Souffleuse Heike van Hall, v.l.:Heike Worral, Ralf Bloemers, Elsbeth Windbergs, Walter Stevens, Agathe Hegmans, Hans Bloemers und Carola Papen
  • 2003 - „On dat op Hellichowend“ von Karl Schmalbach
    v.l.: Beate Windbergs, Heike Worral, Änni Bloemers, Hans Bloemers
  • 2005 - „Dä Kermes-Clou“ von Karl Schmalbach
    v.l.: Johannes Büsch, Mathias Büsch, Agathe Hegmans, Walter Stevens, Lukas Hähnel
  • 2007 - „Buur blift Buur“ von Karl Schmalbach
    v.l.: Mathias Büsch, Agathe Hegmans, Karl-Heinz Albers, Elsbeth Windbergs, Walter Stevens (verdeckt) und im Schrank: Beate Windbergs und Ralf Bloemers

Heimatbühne

Heimatbühne Logo

Mundarttheater wird in Aldekerk seit 1952 gespielt

Wie es anfing …

Vor 200 Jahren war es hierzulande noch in aller Munde, das Vogteier Platt. Es war die Sprache im Alltag, des täglichen Lebens, bis die preußische Obrigkeit das Hochdeutsche zumindest für die Schule und die Kanzel vorschrieb. In der Stendener Volksschule wurde noch bis 1828 in zwei Sprachen unterrichtet, in Deutsch und Mundart.

Die Mundart muss gepflegt werden
In der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts war es dann fast verpönt Platt zu sprechen, die Mundart verlor an Bedeutung. Doch später kamen heimatverbundene Menschen darauf, dass sie gepflegt, geschützt werden müsse. Einer von diesen war Ludwig Mintmans, von 1906 bis 1948 Lehrer an der Aldekerker Volksschule.

Erstmals gab es Theateraufführungen
Lehrer Mintmans, noch heute wird sich in diesem Wortlaut an ihn erinnert,  brachte Anfang der 50er Jahre die Theaterstücke „Dän Endenhof“ und „Teies Klompemakers sin Fortün“ von Eduard Poell (1836 – 1904) auf die Bühne. Er war nicht nur 43 Jahre Lehrer in Aldekerk, sondern auch ein hoch geschätzter Mundartdichter. In seinen Erzählungen und Bühnenstücken hat er der Vogteier Mundart ein Denkmal gesetzt.

Mundartnachmittage zur Pflege des Platt
Nach der Gründung des Heimat- und Verkehrsvereins für Aldekerk und Umgebung im Jahre 1964 hatte die Pflege der Mundart einen hohen Stellenwert. Es fanden Mundartnachmittage statt, bei denen u. a. Gerta Solty, Thea Mündelein, Gertrud Egger, Kathrinchen Haefs , Gerhard Wellmanns, Joh. Suytings und Jakob Croonenbroeck „Döntsches on Vertellsels in Allekirksch Platt“ vortrugen.

… und wie es weiter ging

Ab 1978 wurde dann unter der Leitung von Wilhelm Sommer regelmäßig Mundarttheater gespielt. Am Anfang stand „Die Reis na Kölle“ von Eduard Poell und dann folgten bis 1982 die anderen Stücke des Aldekerker Heimatdichters. 1986 kam Gerhard Hauptmanns Der Biberpelz auf die Bühne, in der kongenialen Fassung auf Vogteier Platt von Gerta Solty hieß das Stück Di Pelzjack. Ab 1988 übernahm die Aldekerker Heimatbühne Stücke des Lanker Autors Karl Schmalbach, die dann jeweils von Wilhelm Sommer in die Vogteier Mundart übertragen wurden. Am Anfang stand „König Hendrik IV.“, 2007 wurde „Buur blift Buur“ aufgeführt.
Die weitere Leitung des Mundarttheaters übernahm 2005 Manfred Körfer. Er unterrichtete 11 Jahre an der damaligen Kardinal-von-Galen-Hauptschule-Kerken  und später 27 Jahre als Grundschullehrer in der Marien-Grundschule in Nieukerk. Manfred schrieb für sein Leben gern Gedichte und Kurzkrimis. Einige davon wurden veröffentlicht. Sein Debütstück als Regisseur war  Dä Kermes Clou  und wurde im Jahre 2005 unter seiner Leitung aufgeführt. Nach seinem Tod im August 2014 hat Heike van Hall die Leitung der Aldekerker Heimatbühne übernommen. Hierbei wird sie tatkräftig von Elsbeth Windbergs unterstützt.

Hier finden Sie eine Auflistung aller Stücke der Aldekerker Heimatbühne seit 1978.

1978    Die Reis na Kölle    Eduard Poell
1979    Dän Endenhof    Eduard Poell
1980    Teies Klompemakers sin Fortün    Eduard Poell
1981    Dä Kretboom    Eduard Poell
1982    Dat gruete Loos gewonne    Eduard Poell
1984    Baas fö dri Stoond - Gretsche van Allekirk - Dän Hanomach    Pit Öhm
1986    Di Pelzjack    Gerta Solty
1988    König Hendrik IV.    Karl Schmalbach
1990    Jrang Mariage    Karl Schmalbach
1991    Tante Trina    Karl Schmalbach
1993    Es wat, Opa?    Karl Schmalbach
1995    Dat gruete Los gewonne    Eduard Poell
1996    Di aalde Schruv    Karl Schmalbach
1997    Düür an Düür met Teies    Karl Schmalbach
1998    Dä fiese Möpp    Karl Schmalbach
1999    Tante Lieske, loat dat siin    Karl Schmalbach
2001    Dä schärpen Hahn    Karl Schmalbach
2003    On dat op Hellichoavend    Karl Schmalbach
2005    Dä Kermes-Clou    Karl Schmalbach
2007    Buur blift Buur    Karl Schmalbach
2009    Dä Buur mot en Frou häbbe    Karl Schmalbach
2011    Boove woone Engel     Jens Exler
2013    Düür an Düür met Teies    Karl Schmalbach
2015    Enne ächte Käel    Karl Schmalbach